Cookpilotin

17.01.2016

A wie Arbeit/Ausbildung {Blogger-Alphabet}


Vor ein paar Wochen erstellte Anne die Blogparade Blogger-Alphabet. Alle zwei Wochen ist ein neuer Buchstabe und damit ein neues Thema an der Reihe, zu dem es gilt einen Blogbeitrag zu verfassen.
Der erste Buchstabe ist, wie sollte es auch anders sein, das A und Zeit dafür ist bis zum 17.01. Was heute ist. Ääähm ja...Zeitmanagement lässt grüßen.

Thema des Buchstaben ist Arbeit/Ausbildung oder vielmehr die Frage wie dies im Zusammenhang mit dem Blog steht.


Bloggst du über das Thema, mit dem du auch deine Brötchen verdienst?


Nein, Blog und Arbeit berühren sich bei mir nicht. Ich arbeite als Personalreferentin in der Entgeltabrechnung, mein Blog beschäftigt sich mit Reisen und Food. Größte Schnittmenge sind da wohl noch die Urlaubstage, die ich für unsere Mitarbeiter pflege :D


Hast du beim Bloggen etwas gelernt, was dir im Job hilft – und umgekehrt?


Eine gute Frage. Pauschal würde ich sagen nein, weil mir gerade absolut nichts einfällt - dazu sind die beiden Bereiche einfach zu verschieden. Aber wenn man es mal etwas losgelöst von den Aufgaben betrachtet...

- Ich habe gelernt mit Menschen umzugehen. Dinge mehrmals zu erklären, auch heruntergebrochen auf das leichter verständliches Deutsch (sprich von Beamtendeutsch/Juristendeutsch in Alltagssprache). Damit einhergehend kann ich auch bei schwierigen Fällen ruhig bleiben, mehrmals denselben Sachverhalt erklären und lasse mich auch von unangenehmeren Zeitgenossen, die auch mal laut werden können, nicht aus der Ruhe bringen.
Ob mir das für den Blog hilft? Bisher hatte ich noch keinen Troll, aber wenn einer kommt bin ich bestens präpariert :D

- Das Bloggen hält mich schreibtechnisch fit (also, wenn ich es wieder mal etwas regelmäßiger mache). Das hat mir auf der Arbeit schon die eine oder andere Zusatzaufgabe eingebracht. Bei Formulierungsfragen/-aufgaben wenden sich die Kollegen gerne an mich. Und ich freue mich dann auch mal, ein bisschen aus der Zahlenwelt aufzutauchen.


Ist dein Blog vielleicht sogar dein Job?


Auch hier, nein. Dafür habe ich zu wenige Leser und blogge viel zu unregelmäßig. Vielleicht wird es sich irgendwann einmal entwickeln, aber das ist nicht mein Ziel. Und bisher habe ich ja auch einen Job den ich liebe und der meinen Kühlschrank füllt ;)


Führt deine Firma einen öffentlichen Unternehmensblog und / oder einen internen Blog?


Und schon wieder ist die Antwort nein. Wir haben zwar Facebook, Twitter und Pinterest sowie Instagram, ein Blog fehlt jedoch noch in dieser Aufreihung.


Hast du bzw. würdest du deinen Blog in einer Bewerbung erwähnen?


Das letzte Mal, dass ich mich beworben habe, ist über 6 Jahre her und war noch für meine Ausbildung :D Ich habe die Firma bisher nicht verlassen müssen und auch noch nie die Notwendigkeit gesehen, mich anderweitig zu bewerben. Für eine Stelle derselben Position würde es wohl auch nur wenig Sinn machen und bei anderen bin ich zwiegespalten. Um evtl. benötigte Social Media-Kompetenz zu zeigen oder die Schreibfähigkeit zu belegen kann es evtl. sinnvoll sein. Andererseits muss ich hoffen einen potenziellen Arbeitgeber mit meiner Reiselust nicht zu verschrecken. Wer möchte schon einen Arbeitnehmer der ständig im Urlaub ist, Urlaub plant oder an Urlaub denkt? :D


Findest du, dass Bloggen Arbeit ist?


Ich denke, das kommt darauf an, wie sehr man Blogposts plant. Ein spontanes "Auskotzen" der eigenen Meinung kann wohl eher nicht als Arbeit zählen, ein Reisebericht mit allen Facts, nützlichen Tipps, Daten, bearbeiteten Bildern sowie redigiertem Text kommt da schon näher dran. Nichtdestotrotz zähle ich für mich beide Arten des Bloggens als Hobby. Und wenn ein geplanter Post dann nichts wird und nicht erscheint (so wie das letzte Dreivierteljahr), dann ist das zwar schade, aber auch okay. Ich habe schließlich keine Verpflichtung, keine Deadline, keine Auftraggeber. Also auch hier, ein klares nein. Bloggen ist für mich keine Arbeit!

18.09.2015

Bekenntnisse einer Travelistin

Bereits seit Anfang des Monats läuft Thomas Blogparade über die verschiedenen Reisetypen. Zeit genug also für mich, um mir darüber klar zu werden, wer ich auf Reisen bin, wer ich sein möchte, und was so gar nicht meins ist. Ich weiß ja, mit Stereotypen und Schubladendenken soll man vorsichtig sein. Deshalb möchte ich auch niemanden in eine Kategorie packen - außer mich selbst. Das kann ich mit gutem Gewissen verantworten.

Die verschiedenen Reisetypen


Schauen wir uns die Schubladen, die Thomas und die anderen Blogger benennen, einmal an. Wenn man hierzu ein bisschen Recherchiert, findet man so viele Kategorien, in die sich Reisende stopfen lassen, dass ein Schrank für die ganzen Schubladen nicht mehr ausreicht. Es ist eher eine Schrankwand. Oder ein Apothekerschrank.

The Packer Family


Backpacker

Ein Rucksack mit allem was nötig ist, ein billiges Hostel, Trampen, Waschsalons, kostenlos Surfen bei Starbucks, endlos "on the road again". Das ist wohl das typische Bild, dass viele von Backpackern haben. Alles individuell, alles selbst zusammengestellt, viel Kultur, aber ja keine Sehenswürdigkeiten - man ist ja schließlich Reisender, kein Tourist.


Mit Sicherheit eine interessante Art zu reisen. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich so etwas, obwohl ich vom Alter her genau ins Raster falle, noch nie gemacht habe. Nicht, dass ich nicht mal Lust dazu hätte, es hat sich bisher einfach nie ergeben. Mit dem Rucksack umher zu reisen stelle ich mir schon sehr reizvoll vor, auch Trampen würde ich gerne einmal ausprobieren (wenn auch nicht alleine). Mit Hostels habe ich bisher eher schlechte Erfahrungen gemacht. Laut, dreckig, unorganisiert, billigstes Frühstück. Wenn ich nur meine paar Tage Urlaub im Jahr habe, dann will ich an diesen auch etwas entspannen. Und da wir zumeist den ganzen Tag auf den Beinen sind, ist ein bisschen Ruhe und Abgeschiedenheit abends nicht zu verachten. Also doch eher...


Flashpacker

Immer noch Rucksack, immer noch indivíduell, immer noch weit entfernt von den Touristen. Außer morgens. Da trifft man sich nämlich in der Schlange zum Frühstücksbuffet. Flashpacker unterscheiden sich von Backpackern durch die Wahl ihrer Unterkunft. Statt ins Hostel geht es nun abends ins schnieke Hotelzimmer, dass gerne über drei Sterne Plus verfügen darf. Nach dem Frühstück, bei dem über die Touristen und Pauschalurlauber gelästert wird, geht es dann aber raus in die Wildnis. Land und Leute wollen auf eigene Faust erkundet werden, Sehenswürdigkeiten kann man sich später auch auf Postkarten angucken, die man am Flughafen noch kurz ersteht.
Der Reisetyp trifft schon mehr auf mich zu. Allesdings fehlt, wie schon oben, der Rucksack, und Sehenswürdigkeiten stehen bei uns auch immer noch auf der Tagesordnung. 

Slashpacker

Den Begriff habe ich bei Ariane gefunden. Was das ist, hat sie leider nicht erläutert. Google findet leider auch keine Erklärungen dazu. Übersetzt bedeutet slash entweder (auf)schlitzen oder reduzieren. Es ist also entweder der Backpacker, der mit reduziertem Gepäck reist - wohl Mini-Backpack/Handgepack statt Monsterrucksack oder es bezieht sich auf einen weltreisenden Serienkiller mit einer Vorliebe für Schneidwerkzeuge. Ich gehe mal davon aus, das Ersteres gemeint ist und hoffe darauf, dass sich die zweite Kategorie doch in einem verschwindend geringen Rahmen bewegt.

Partypacker

Partypacker scheißen auf Koffer, Kultur und XXX. Mit den Backpackern haben sie noch den Starbucks gemeinsam. Hier treffen sie morgens aufeinander, wenn der Backpacker alle technischen Geräte auflädt und kurz in Facebook guckt - um dort die Bilder des Partypackers von letzter Nacht zu finden. Dieser sitzt zwei Tische weiter und baut auf die Hilfe eines doppelten Espresso on the rocks mit Hibiskusblütenaroma und fünfzehnfarbigen Zuckerstreuseln darauf, sich an den Weg zum Hostel zu erinnern. Seinen Urlaub verbringt er an diversen Bars, auf diversen Tanzflächen und über diversen Toiletten. Er entstammt einer langen Ahnenreihe von Malle-Pilgern und feiert nun an den entlegensten orten der Welt seit mehreren Jahren sein Dreier-Abitur.

Ihr seht, ich zähle mich nicht zu dieser Kategorie. Habe ich nun eine Erfahrung verpasst? Vielleicht würde ich diese Schublade dann nicht als unterste Schublade kategorisieren. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es jemals erfahren will. Und meine Leber auch nicht.

Poshpacker

Klingt für mich wie ein Flashpacker. Falls jemand den Unterschied kennt, immer her mit den Erklärungen.

Digitale Nomaden

Eine Gruppe, von der es immer mehr zu lesen gibt. Und leider auch eine Gruppe, die mir mehr und mehr auf die Nerven geht. Ich finde es beeindruckend, wie viele Menschen von ihren Blogs leben und Reisen können, oder nebenbei noch ein Online-Business laufen haben. Ich finde auch die Zahlen beeindruckend, die viele von ihnen offen legen. 
Was mich allerdings nervt ist die Mentalität einiger, die ihr digitales, ortsunabhängiges Leben als das einzig Wahre sehen und ständig Posts, Bücher, Newsletter, Videos, Podcasts, ... dazu veröffentlichen, warum wir unbedingt alle jetzt sofort kündigen müssen, um endlich unseren Traum von ebendiesem Leben zu führen, das das einzig Wahre ist. Danke für die Anleitungen, vielleicht nehme ich selbst einmal einige eurer Anregungen in Anspruch. Aber bis dahin gefällt es mir, an einem Ort zu leben, jeden Tag dieselben Kollegen in demselben Büro zu sehen und an meinen Urlaubstagen die Welt zu entdecken. Auch das kann ein passender Lebensentwurf sein.

Andere Reisende



Pauschaltouristen

Urlaub über eine Plattform im Reisebüro buchen und um nichts mehr kümmern müssen. Essen, Unterkunft, Programm, für alle ist gesorgt/kann gesorgt werden. Oftmals als All Inclusive Urlaub durchgeführt, bei dem man nur selten die Anlage verlässt. Wagemutigere und Neugierige nehmen die angebotenen Ausflüge in Anspruch. Zweifellos eine sehr bequeme und sichere Art zu reisen, aber nicht so das, wovon wir träumen.
Wenn man Pauschaltourismus einfach nur als ein fertig geschnürtes Paket aus An-/Abreise, Übernachtung und zumindest teilweise gestellten Mahlzeiten betrachtet, haben wir dies allerdings auch schon mehrmals gemacht. Die Frage ist doch; wo hört Pauschal auf und fängt individuell an? Wo zieht man da die Grenze?

Partyurlauber

Noch ein Reisetypus, mit dem ich mich nicht auskenne. All-Inklusive-Urlauber mit Partydrang. Einmal Malle und zurück. Wenn man denn so will, hatte ich diesen Urlaub lediglich zu Schulzeiten auf Klassenfahrt.
Könnte man allerdings mit ein paar Freunden gerne mal machen. Vielleicht in ein paar Jahren, zum Junggesellinnenabschied?! Oder als Abifahrt-Revival.

Wellnessurlauber

Zum Erholen sicherlich die geeignetste Form des Urlaubs. Ein paar Tage Spa, Retreats, Yoga, Detox, und was es nicht alles gibt. Ist für mich auch eher etwas für ein (langes) Wochenende, einen längeren Wellnesstrip kann ich mir nicht vorstellen. Nach täglichen Massagen, einem entschlackten, fangobepackten, entgifteten Körper und unzähligen Gesichtsbehandlungen müsste man mich wahrscheinlich liegend auf einer Bahre zurückbefördern. Wer will danach noch eigenständig laufen?



Und selbst?

Der Copilot hat einmal ein Wort gefunden, dass unseren Reisestil gut beschreibt. Er nannte uns Travelisten. Gerade die Intensiv-Individualreisenden bezeichnen sich selbst häufig als Traveller und grenzen sich deutlich von Touristen ab. Erstere locken die Ursprünge des Landes, die Einwohner, die Pfade ohne Schilder zur nächsten Sehenswürdigkeit. Touristen hingegen wünschen genau diese zu sehen und sind häufiger in der Gruppe hinter einem Fahnenträger hinterherdackelnd an den Hot Spots eines Ortes anzutreffen.
Wir bewegen uns irgendwo dazwischen. Der Urlaub wird auch schon mal als Paket gebucht (Flug, Hotel, Frühstück) und die Tage mit Sightseeing verbracht. Zu den Sights kommen wir allerdings gerne auf eigene Faust, am liebsten bei einer Wanderung, die dann doch irgendwo anders hinführt. Wohin ist nicht immer ganz klar. Unsere Urlaube werden vorgeplant, wobei der Plan seeeehr flexibel ist und gerne über den Haufen geworfen wird. Wir schimpfen über die ganzen Touristen, die uns den Blick auf die Sehenswürdigkeiten versperren und in einem großen Tross über eben noch menschenleere Spots hereinfallen. Wir bewegen uns unter ihnen, und gehören nicht dazu. Immer häufiger zieht es und raus, fernab der üblichen Pfade, um die Welt auf eigene Faust zu erkunden. Trotzdem mögen wir eine feste Basis, ein bequemes Hotelzimmer, in das wir am Abend zurückkommen können. Wir urlauben zwischen den einzelnen Typen und bilden unsere eigene Schublade. Wen von euch treffen wir dort?

21.04.2015

Perfekt - Unperfekt: Eine eingehende Betrachtung Teil 2

Ich hatte ja bereits an anderer Stelle schon einen Beitrag zur inoffiziellen Kann nicht-Blogparade von Katja veröffentlicht. Damals habe ich 5 Dinge benannt, die ich so gar nicht kann. Nun liest man aber allenorts weitere Einträge von Bloggern, die ebenfalls "blank ziehen" und mir wird bewusst, ich kann noch viel mehr nicht. Also folgt hier gewissermaßen ein Nachtrag mit all meinen Verfehlungen, Fehlern und Untalenten.

Kann ich nicht:


...backen

Ich stehe wirklich gerne in der Küche, probiere Rezepte aus, lasse mich von Blogs und Pinterest inspirieren und versuche landestypische Küchen nachzukochen. Aber gebt mir Hefe, Rührgerät und Schüssel und ich schwöre euch, ich werde mindestens einmal verzweifeln. Ich kann einfach nicht backen. Der Teig klebt an der Rolle oder gerne auch am Tisch, ist zu flüssig oder bröselt auseinander. Alternativ vergesse ich auch gerne den Kuchen im Ofen oder hole ihn nach 2 Stunden raus um zu bemerken, dass er trotz deutlichem Überschreiten der Backzeit noch einen flüssigen Kern hat. Manchmal geht auch alles gut, der Kuchen sieht aus wie aus der neuen Lecker Bakery, nur... er schmeckt nicht.
Daher gibt es bei uns höchstens Muffins und Brownies mitholfe von Backmischungen und das tolle brot, dass ich regelmaäßig mit zur Arbeit nehmen darf hat der Copilot gebacken. Ich resigniere und verneige mich vor dem Herd.

... Komplimente annehmen

Keine Ahnung wo da mein Problem liegt. Aber Komplimente anzunehmen fällt mir schwer. Oftmals kann ich nicht glauben, dass sie ernst gemeint sind und würde gern schüchtern den Kopf einziehen wie eine Schildkröte. Und wenn ich es dann glauben kann, weiß ich nicht, wie ich darauf reagieren soll. Erwartet man jetzt ein Kompliment zurück? Mir fällt nichts ein. Kann ich einer Kollegin, der meine neue Frisur aufgefallen ist, sagen, dass ich ihre Telefonstimme mag? Dann besser nur bedanken. Oder kommt sich der andere dann herabgestuft vor? Fragen über Fragen. Gibt es eigentlich Knigge-Regeln dazu? Ich sollte es mal googlen...

... schminken

Mehr als Kayal und Wimperntusche sind bei mir nicht drin. Lidschatten? Hab ich, kann ich auftragen, sieht aber meist aus wie bei Achtjährigen. Lippenstift? Entweder recht farblos und mit Glanzpartikeln oder Vollfarbe und ich bin ein Kunstwerk. Kein besonders schönes, aber ein Kunstwerk. Eyeliner? Wo genau soll der hin? Ganz nah an die Wimpern? Ah, warte ich verteile ihn einfach auf dem gesamten Lid. Ein Teil davon ist dann ja nah an den Wimpern.
Die Schminkstunden in der Schule habe ich wohl verpasst. Und zuhause nie nachgeholt. Das kommt davon, wenn man mehr mit Jungs befreundet war. Da lernt man andere Dinge. Wobei... ein Bier mit nem Feuerzeug aufmachen kann ich auch immer noch nicht. :/

... die Klappe halten

Das fängt schon morgens an. Ich baruche zwar ein bisschen, bis ich mich dazu bequeme aufzustehen, aber sobald die Füße Bodenkontakt haben, springt auch die Sprachfunktion im Kopf an. Ausschalten ist dann bis zum späten Abend nicht drin. Ich habe ein gefühltes Kontingent von 100.000 Wörtern am Tag und das muss raus. Sonst implodiere ich. Leider trifft das nicht aus alle Momente zu (siehe Teil eins). Dafür muss ich, wenn ich dann angefangen habe zu reden, so viel rauslassen, wie es nur geht. Der Copilot hat besonders oft darunter zu leiden, wenn ich ihm spätabends im Bett jede halbwegs interessante Minute meines Tages beschreibe. Zumindest kann er sich nie beschweren, ich hätte ihm etwas nicht erzählt. Es fällt nur in dem Schwall nicht unbedingt auf.

... zum Punkt kommen.

Das dürftet ihr auch schon in den vorangegangenen Blogposts bemerkt haben. Ich komme von Höcksken auf Stöcksken und kann gut und gerne mit fünf Nebensträngen erzählen, bevor ich dann zum Eigentlichen komme. Ich versuche schon, mich zu bessern, aber ich ertappe mich immer wieder dabei, dass ich vom Thema abschweife. Könnte damit zusammenhängen, dass mir immer so viel durch den Kopf geht und ich auf meine Wörterzahl kommen muss.
Bitte entschuldigt mich!

Genug von mir, kommen wir zu euch. Habt ihr auch schon einen Post zum Unperfektsein geschrieben? Verlinkt ihn in den Kommentaren!

Over and out,
Sarah


10.04.2015

#aufgegabelt: Roadtrip Irland



In wenigen Tagen steht die nächste Reise ins Haus und der Copilot und ich wälzen schon fleißig Reiseführer, Flyer und Atlanten und machen uns im Internet auf die Suche nach den besten Geheimtipps. Ein Roadtrip durch Irland will geplant werden, 14 Tage voller grüner Wiesen, Schafe, beschaulicher Städte und adrenalinfordernder Aktivitäten sind zu planen. Was liegt da näher, als in den Tiefen des WWW auf die Suche nach Bloggern zu gehen, die die Insel bereits erkundet haben:

Anja war gemeinsam mit ihrem Liebsten im Juli 2014 in Irland und hat auf ihrem Blog einige Beträge zu Land und Leuten verfasst. Das Land hat sie bereits früher bei einer Busreise entdecken dürfen. Teil 1 der allgemeinen Zusammenfassung dieses Trips berichtet von Burgen, Eseln und der Kulinarik im Westen des Landes, Teil 2 zeigt euch mehr von der unglaublichen Dingle-Halbinsel. Etwas mehr zu unglaublicher Kulinarik findet sich bei ihr auch.
Vom eigenen Roadtrip im Mietwagen berichtet sie in einem weiteren Post und gibt dabei Tipps zu Must-Sees und Hinweise zu Wetter und Transport.

Ute hat sich von England mit der Fähre auf den Weg nach Irland gemacht. Was ihr gar nicht schmeckt? Shoppen und durch Städte bummeln. Umso mehr gibt es daher bei ihr vom Land zu sehen. Eine Route durch den Süden der Insel mit Felsen in der Brandung, vielen Tieren und unglaublicher Ruhe...

Den Gegensatz von Natur und Stadt zeigt uns Carina mit vielen farbenprächtigen Bildern und einem Mund- und Gedanken-wässernden Bericht über ihren Irland-Roadtrip. Wie Ute war sie eher im Süden Irlands unterwegs; Cork, Wicklow und der berühmte Ring of Kerry gehörten zu ihrer Route.

Selbst auf Kleiderkreisel finden sich Reiseberichte. Userin pebbles86 schreibt von ihrem Roadtrip durch Irland im September 2014. 15 Tage - von Dublin bis Dublin, immer an der Küste entlang, erlebte sie Irland mit all den typischen Gegebenheiten - Steine, Schafe, Klippen und überquert dabei Grenzen (die von Irland nach Nordirland :D ). Ein toller Rundumblick mit sagenhaft schönen Fotos einer einzigartigen Landschaft.

Over and out,
Sarah


03.04.2015

Perfekt - Unperfekt: Eine eingehende Betrachtung

"Hallo, ihr Lieben!
Wisst ihr, es gibt Dinge, die kann man gut, dann gibt es Dinge, die kann man großartig und manche kann man ein bisschen. Es gibt ein paar Dinge, die kann man nicht. Das ist ärgerlich. Es gibt aber auch Dinge, die kann man nur ein bisschen nicht. Und dann wiederum gibt es einige Dinge, die kann man einfach voll nicht. So richtig gar nicht.
Und weil ich finde, dass man nicht alles können kann und auch zu seinen Makeln stehen sollte, kommt hier meine “Ich kann voll nicht…”-Liste. Ganz öffentlich, für euch einsehbar und versteht diesen Beitrag bitte als Einladung, einfach mal mitzumachen.
Also los:..."

So startete Katja letzte Woche einen ihrer Blogposts, die Ode an das Unperfektsein. Ein Blogeintrag, der mich an mehreren Stellen zum schmunzeln brachte und an noch mehr Stellen zum heftigen Nicken. In vielen ihrer aufgelisteten Punkte habe ich mich selbst wiedererkannt. Daneben hat mich auch die Ehrlichkeit in diesem Post und das authentische daran einfach angesprochen (jetzt klinge ich wie eine Werbetussi), aber so ist es. In meinem Feedreader und Instagram-Account tummeln sich viel zu viele der immer gleichen perfekten Blogger, mit super ausgeleuchteten Bildern, weiß-minimalistischen Wohnungen (bei Reisebloggern alternativ superhippe Designhotelzimmer oder noch hippere Couchsurfing-Aussteiger-Digital Nomad-Buden), dass man manchmal vor lauter Neid und konsumierter Künstlichkeit aufs Display brechen möchte.

Schluss damit. Das Internet war lange genug perfekter dekoriert als ein Schaufenster bei Harrods zur Weihnachtszeit. Das muss sich ändern. Punkt 1: Ein eigener Post zu meinen Un-Talente. Punkt 2: Das Aufräumen meiner Social Media Accounts.

Lasst uns loslegen!

Auch ich werde diesen Lebenslauf meiner Un-Kenntnisse und Un-Fähigkeiten schonungslos vor euch ausbreiten. Und glaubt mir, ich habe unzählige Un-Talente.


15.03.2015

Bilder einer Stadt: Istanbul

Seit fast zwei Wochen sind wir nun aus Istanbul wieder zuhause und heute bin ich zum ersten Mal dazu gekommen, die Fotos zu sichten und auf die Festplatte zu überspielen. Bei einige Bilder kam mir dabei gleich eine Bearbeitungsidee. 
Die alten Gemäuer und jahrhundertealten kulturellen Stätten schreien geradezu danach, sie mit einem Sepiafilter zu belegen. Außerdem hat er einen ähnlichen Effekt wie die Nutzung des B/W-Filters; selbst in Farbe wenig gelungene Fotos erstaunen uns nun mit ihrem Detailreichtum und fesseln unseren Blick. 



06.03.2015

5 Gründe warum man Santorin lieben muss

Manchmal bereue ich, dass wir Santorin schon so früh in unserem Reiseleben besucht haben. Denn alles was nach dieser Insel kommt, kann dagegen einfach nicht mehr so sehr beeindrucken. Santorin ist einfach der Inbegriff von Schönheit. Belehrt mich eines besseren, diese Insel hat ein paar überzeugende Argumente:

1.       Familiäre Hotelatmosphäre

Auf Santorin gibt es eine Verordnung, die es Bauherren verbietet, ihre Gebäude über mehr als drei Stockwerke zu bauen. Damit soll das hübsche Bild der Insel mit den kleinen, weiß getünchten Häusern erhalten bleiben, das Santorin so berühmt gemacht hat. Aus meiner Sicht eine wirklich kluge Idee, die auch in anderen Urlaubsländern umgesetzt werden sollte, wo große Hotelbauten die Sicht auf/vom Strand verschandeln.
Doch durch diesen Erlass bleibt Santorin nicht nur von Hochhäuser verschont, die Touristen müssen auch keine Bettenburgen in Kauf nehmen, wenn Sie günstig übernachten wollen. Die meisten Hotels haben ein Kontingent von 25-30 Zimmern, unabhängig von Sternen und Preisklasse. Dieses Bild zieht sich über die ganze Insel, egal ob man Hotels im pittoresken Schifferörtchen Oia oder im angesagten Badeparadies Perissa sucht.